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Los geht's

Willkommen in Ruanda

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Werder in Afrika

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Hauptstadt: Kigali
Einwohnerzahl: 12.988.423
Amtssprache: Kinyarwa, Französisch, Englisch, Swahili



Von 1884 bis 1916 war Ruanda als Teil Deutsch-Ostafrikas eine deutsche Kolonie.
Strukturelle Probleme, eine hohe Bevölkerungsdichte und ethnische Konflikte gipfelten im Völkermord an den Tutsi 1994. Damals zählte Ruanda zu den ärmsten Afrikas.

Seit dem Ende des Bürgerkrieges im Juli 1994 setzte ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. Der Fremdenverkehr und Tourismus sorgt für eine weitere Entwicklung des Landes. In diesem Zuge zeigt sich Ruanda moderner als viele westliche Staaten und verbietet Plastiktüten zum Schutz der Umwelt.

Somit ist Ruanda eines der aufstrebendsten Länder Afrikas.
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WERDER BEWEGT-Mitarbeiter Henrik Oesau ist nach Ruanda gereist und bildet in Kooperation mit der Organisation "Football Club Social Alliance" (SCORT) junge Trainer aus. Das Projekt „Young Coaches“ hat das Ziel, neben der fußballerischen Ausbildung auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

Das Projekt gliedert sich in drei Module, von denen zwei abgeschlossen waren. Insgesamt nehmen 87 junge Trainer daran teil.
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Young Coaches

26 Jahre alt
Flüchtling aus der DR Kongo
lebt im Kigeme Refugee Camp

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"Es war einer der eindrücklichsten Momente dieser Reise, James und all die anderen zu sehen, wie sie leben."

- Anne-Kathrin Laufmann -


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James lebt bereits seit sechs Jahren mit seiner Mutter und Schwester auf engstem Raum. Er steht stellvertretend für die Flüchtlinge aus dem Kongo, die vor bewaffneten Clans ins Nachbarland Ruanda fliehen. Dort hoffen sie auf eine Zukunft oder zumindest auf ein sicheres Leben.
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In Ruanda leben Flüchtlinge aus den angrenzenden Staaten DR Kongo und Burundi.

Sie hoffen auf Frieden oder ein Visum in den USA. Dies hatte Ex-Präsident Obama für 30.000 Menschen pro Jahr ermöglicht. Unter Präsident Trump wird dieser Kurs jedoch nicht verlässlich fortgeführt.

Trotzdem warten die Menschen in den Flüchtlingscamps des UNHCR auf das Glück auserwählt zu werden - und das teilweise seit vielen Jahren.

Dafür verzichten sie sogar auf eine angebotene ruandische Staatsbürgerschaft.

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FC Schalke 04

Der FC Schalke war ebenfalls mit einem Trainer in Ruanda vor Ort.

FK Austria Wien

Der Bundesligist aus Österreich engagiert sich ähnlich wie Werder sehr im sozialen Bereich. 

FSV Mainz 05

Auch die Mainzer stellten einen Instructor zur Ausbildung der Young Coaches.

SCORT Foundation

Fußball hat die Kraft, die Welt zu verändern. Das Ziel von SCORT ist es, diese Kraft gemeinsam mit der Football Association zu entfesseln.

FILMTIPP

mit Clemens Fritz und WERDER.TV nach Ruanda

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Marc-André Buchwalder

Geschäftsführer "SCORT Foundation"

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Henrik Oesau ist für den SV Werder vor Ort.
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85 von WERDER BEWEGT ausgebildete Kinderfußballtrainer haben in Ruanda die einjährige Young Coach-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Erlernten werden die Absolventen in Zukunft Fußballaktivitäten anbieten, aber auch bei sozialen Problemen helfen. "Sie brennen für das, was sie tun", so Anne-Kathrin Laufmann von WERDER BEWEGT, die ein positives Fazit zieht.

Während des Abschlussmoduls trainierten die Teilnehmer nochmals ihr Organisationstalent und die Trainerfähigkeiten. Abschließend zeigten ihnen die Instructors der Vereine, wie sie das Gelernte an Andere in ihrem Camp weitergeben können, um sie zu Trainern und Mentoren auszubilden.

NICHT NUR TRAINER

Henrik Oesau von WERDER BEWEGT hat die "Young Coaches" während des gesamten Ausbildungsmoduls in Ruanda als Instruktor begleitet und ist beeindruckt von der Wissbegierde. "Es sind nicht die besten fußballerischen Fähigkeiten bei den Young Coaches da, aber sie unterstützen sich gegenseitig, sie sind beteiligt und interessiert. Sie sind wirklich wissbegierig und wertschätzen es sehr, dieses Programm mitmachen zu dürfen."

Die Young Coach-Ausbildung in Ruanda war mit 85 Absolventen das bisher umfangreichste Projekt der FCSA und machte den Einsatz aller sechs FCSA-Clubs (SV Werder Bremen, FC Basel 1893, Bayer 04 Leverkusen, FK Austria Wien, FC Schalke 04 und 1. FSV Mainz 05), sowie Scort und des UNHCR notwendig, um die große Anzahl Young Coaches auf ihre anspruchsvollen Aufgaben in den Flüchtlingslagern vorzubereiten.
Henrik Oesau ist für den SV Werder vor Ort.
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Die Kinder

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"Was die Kinder hier auf dem staubigen, rotgelben und unebenen Sandplatz machen? Natürlich Fußball spielen!
Über 200 Kinder und 35 Coaches unterhalten ungezählte Zuschauer - wie immer auch mit Gesang und Tanz! Momente, die ganz besonders sind. Ich bin sehr beeindruckt."

- Clemens Fritz -
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Etwa 15.000 Flüchtlinge aus der DR Kongo leben auf zwei Hügeln im Süden des Landes im Kigeme Camp. 80 Prozent von ihnen sind Frauen und Kinder, darunter auch zahllose Waisen.

Die Kinder sind die, die direkt vom Young Coach Program partizipieren sollen. Die Coaches sollen Vorbilder und Mentoren für sie sein oder ihnen einfach das teils eintönige Leben im Camp erträglicher gestalten.
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Clemens Fritz

über den Erfolg des Programms

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Vorstellung Projekt

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